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CMW – Christlicher Missionsverein Würzburg e.V.

Kaleb-Dienste

Kaleb-Dienste e.V. wurde 1989 gegründet. Auf Grund von persönlichen Kontakten zum Baltikum entwickelte sich die Arbeit in Richtung Hilfe für die ehemalige Sowjetunion. Dieser Kontakt half Menschen zu unterstützen, die sich nicht selbst helfen können und die für den Staat und die Gesellschaft uninteressant sind, z.B. in Waisenhäusern, in Gefängnislagern, bei kranken und alten Menschen, kinderreichen Familien und Behinderten.

Unsere Arbeitsweise

Die humanitäre Hilfe besteht aus Kleiderspenden, medizinischem Bedarf oder anderen gespendeten Artikeln und aus Waren, die im jeweiligen Land gekauft werden: Nahrungsmittel, Schreibmaterial oder Socken.
Konzerte mit christlicher Botschaft werden von unseren Partnern in Gefängnissen durchgeführt. Den Gefangenen werden Kontakte angeboten, um nach der Entlassung einen Neuanfang zu fördern. Sehr wichtig ist nicht nur die schriftliche Nacharbeit mit interessierten Häftlingen geworden, es werden auch Pfarrer und Laien ausgebildet, die sich - teils mit und teils ohne finanzielle Zuschüsse von Kaleb - weiter mit den Gefangenen beschäftigen.
Unser Ziel ist es, mit möglichst geringem Aufwand ein Höchstmaß an Hilfe zu leisten. Das wird dadurch erreicht, dass wir in Deutschland nur ehrenamtlich arbeiten, aber in der ehemaligen Sowjetunion mittlerweile ca. 11 Mitarbeiter finanziell unterstützen.

Auf der Basis einer gewachsenen Zusammenarbeit mit „russischen“ Christen verschiedener Konfessionen beschränkt sich unsere Arbeit bewusst auf überschaubare Projekte: Seit 2011 eine Suppenküche in Tukums (Lettland), Unterstützung eines missionarischen Teams für Gefängnisse in Russland, Besuche durch einen Missionar von Gefängnissen in und um Charkow/Ukraine, Unterstützung der Arbeit eines orthodoxen Priesters, Pater Taras, bei Ivano Frankowsk/Ukraine, inklusive eines Waisenhauses. Monatlicher Besuch und Nahrung für 30 alte, kranke und einsame Menschen in Virchowzewo/Ukraine, Einzelhilfe in besonders krassen Notfällen, z. B. bei Operationen, Todesfällen usw.
Wir arbeiten unter dem Aspekt von Matthäus 25, wo Jesus sagt: „Ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mir zu Essen gegeben. Ich bin nackt gewesen, und ihr habt mich gekleidet. Ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen, und ihr seid zu mir gekommen“.

Ein einzelnes Projekt in der Ukraine

Unser momentan einziges Projekt in der Ukraine ist Hilfe für Iwan, der in einem Waisenheim bei Ivano Frankowsk lebt. Dieses Waisenhaus lernten wir durch Pater Taras kennen. Iwan ist geistig behindert. Er war als Sechsjähriger in dieses Heim gekommen ist. Vor neun Jahren wurde er von einer Mafia-Gruppierung entführt, über 1000 Kilometer weit verschleppt, zum Betteln gezwungen und musste unter menschenunwürdigen Bedingungen leben. Das Grausamste aber war, dass ihm seine Füße und ein Teil der Unterschenkel amputiert wurden, damit er mehr Mitleid erregte und so „profitabler“ war. 2013 wurde der Kleinbus, der ihn und andere Leidensgefährten immer zum Betteln gebracht hatte, in einen Verkehrsunfall verwickelt. Die ukrainische Polizei wurde misstrauisch, weil in diesem Bus mit Iwan zusammen auch andere Behinderte und Verstümmelte waren. Es konnte aufgeklärt werden, wo Iwan als vermisst gemeldet wurde. Und so ist er in sein „altes“ Heim zurückgekehrt, zu engagierten Betreuern und dem Direktor Leonid, den die Heimbewohner liebevoll „Papa“ nennen. Es ist Iwans sehnlichster Wunsch, wieder laufen zu können. Dafür sind eine Operation der Stümpfe und gute Prothesen notwendig. Das Heim kann die entstehenden Kosten nicht tragen, weil die staatliche Finanzierung dafür fehlt. Allein die Operation und die Prothesen werden umgerechnet mindestens ca. 2400 € kosten.

 
   
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