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CMW – Christlicher Missionsverein Würzburg e.V.

Nairobi/Kenia

Christian Pahl berichtet:

Nachdem ich zusammen mit fünf Kommilitonen mehrmalig engen Kontakt mit einer Gemeinde in den Slums von Ngong (Kenia) hatte, haben wir uns für folgenden Spendenaufruf entschlossen. Auch geringe Spenderbeiträge bewirken für das Leben Einzelner dort schon sehr viel, daher kann man folgendes mitfinanzieren:

  • Reis (1 kg): 1 Euro
  • Bohnen (500g): 1 Euro
  • Öl (1 l): 2,50 Euro
  • Maismehl (1 kg): 50 ct
  • Bananen (15 Stück): 90 ct
  • Schulgeld (1 Term = 3 Monate): 100 Euro pro Kind

Besonders nachhaltig ist das Schulgeld, da die Jugendlichen mit einem Schulabschluss eine Chance haben, dem Kreislauf der Arbeitslosigkeit und Armut zu entkommen. Daher kann man neben den kleinen Spenden auch gerne mit größeren Spenden eine Schulbildung finanzieren - und damit den Weg raus aus der Spirale der Slums ebnen.

Die Projekte:

Ngong Slums

Eine der Gemeinden liegt zentral in den Slums von Ngong, einem Nebenort von Nairobi. Einmal monatlich soll es dort einen Tag mit Kindern und Jugendlichen geben, an dem die christliche Botschaft gepredigt wird. Dazu gibt es Spiel und Spaß, Gemeinschaft und – für die z.T. hungrigen Kinder aus armen Familien – eine warme Mahlzeit. Für diese Mahlzeiten ist u. a. das Geld bestimmt. Auch werden besonders Bedürftige und Kranke unterstützt und Drogenabhängige werden zum Essen eingeladen mit dem Ziel, sie (durch Gespräche und Eingliederung in die Gemeinde) von den Drogen wegzubringen. Mit genügend Unterstützung könnte man auch das Schulgeld einiger Kinder zahlen, die aus finanziellen Gründen nicht zur Schule gehen können.

Die Pastoren sind ein Ehepaar, Pastor Elizabeth und Pastor Gerald, die unweit der kleinen „Kirche“ (ein einfacher Raum mit Plastikstühlen) wohnen. Elizabeth betreibt eine kleine Näherei, wo sie Kurse anbietet. Vor einigen Jahren erhielt sie von Gott den Auftrag, die Gemeinde mit Gerald neben ihrem eigentlichen Job aufzubauen und zu leiten.

Nairobi, am Rande der Kayole Slums

Eine zweite Gemeinde liegt am anderen Ende der Stadt in den Kayole Slums, aus denen etliche der Mitglieder kommen. In diesen Slums soll ein Projekt für die Jugendlichen gestartet werden, bei dem ein Gemeindemitglied ehrenamtlich Fußballspielen und Basteln/Malen anbietet. Einige Fußbälle wurden schon finanziert, dazu sollen weitere kommen. Zudem werden Bastelsachen benötigt und den Kindern soll nach Möglichkeit auch ein gesunder Snack angeboten werden.

Der leitende Pastor der Gemeinde ist Elijah, der die Arbeit in der Kirche ehrenamtlich macht. Er wohnt zusammen mit seiner Frau und seinen drei Töchtern auf insgesamt ca. 20 Quadratmetern Raum. Beruflich verkauft Elijah gebrauchte Kleidungsstücke auf der Straße. Für zwei seiner Töchter kann Elijah derzeit die Schule nicht alleine finanzieren, aber dank Spenden ist für beide für die nächsten sechs Monate gesorgt. Ich habe noch nie eine derart gläubige Familie gesehen, die trotz ihrer Armut und ihrer finanziellen Sorgen so viel Gottesvertrauen und Freude hat und sich zugleich mit so viel Nächstenliebe für andere einsetzt. Elijah nutzt seine Tätigkeit als Straßenverkäufer auch dazu, anderen von Jesus zu erzählen und vor allem drogenabhängigen oder obdachlosen Jugendlichen Hoffnung und Perspektive für die Zukunft zu geben - u.a. durch Essen und einen vorübergehenden Schlafplatz bei jemandem aus der Gemeinde.

Der Gottesdienst findet bei Elijah zu Hause statt. Da viele Gemeindemitglieder eine ähnliche Wohnsituation wie Elijahs Familie haben, fehlt oftmals den Leuten ein ruhiger Ort, um zu beten. Deshalb ist es Elijahs Wunsch, für umgerechnet ca. 40 Euro im Monat einen kleinen Raum zu mieten, wo die Mitglieder auch unter der Woche zum Beten hinkommen können. Dies ist ein drittes Projekt, das ich langfristig unterstützen möchte.

Kontakt:

 
   
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