Work in progress  …  Peru ist neu dabei  …  9 von 12 Projekten können wir aktuell zeigen. 3 Projekte folgen, sobald deren Texte und Bilder bei uns sind … 
Philippinen

Kinder in den Slums von Davao

Philipp und Philippa

Philipp und Philippa ist eine Initiative von Florian Spitzner und Ruth Pahl, um Kindern aus den Slums von Davao/Philippinen bessere Zukunftschancen zu ermöglichen. Florian Spitzner lebte viele Jahre selbst in Davao. Dabei lernte er diverse Hilfsprojekte vor Ort kennen und einzuschätzen.

Ein kleiner Junge und ein kleines Mädchen spielen an der Wasserstelle im Slum.
Philippinen Philippinen

(1) Kinder holen Wasser für zu Hause  (2) Ein typisches Haus  (3) Eine Familie freut sich über die Reislieferung

Kinder aus den weitläufigen Armenvierteln von Davao haben ohne Schulbildung keine Zukunft. Schulbildung aber können ihre Eltern nicht bezahlen. Die Alternativen sind Kriminalität, Armut und ein Schicksal auf der Straße.

Bildung und Erziehung sind der einzige Weg aus dieser Spirale. Es geht aber nicht nur um „Schule“ – Hilfen bei Unterernährung, krankmachenden Lebensverhältnissen und Notfallhilfe beziehen die Familien bewusst mit ein.

Jeder Euro sichert wieder einen Tag. Jedes weitere Kind beeinflusst eine weitere Familie. Familie für Familie verändert man ganze Slums.

Der „Segenskreis“

Das kleine einheimische Erziehungs- und Gesundheits­projekt – geleitet von Ian Cabey

Ian ist Filipina und lebt wie eine Stadteil­sozialarbeiterin mitten in dem kleinen Urwald-Slum; sie spricht den dortigen Dialekt („Tagalog“). Sie kennt die Familien, oft schon in der dritten Generation. Alle wissen, dass sie als Christin ihren Einsatz als Ausdruck ihres Glaubens und einen Auftrag von Gott versteht.

In einem kleinen angemieteten Apartment leben zwei bis drei Kinder, die als Halbwaisen zu Hause nicht mehr bleiben konnten. Dort trifft Ian sich auch mit den Kindern und Jugendlichen für Hausaufgaben, Projekte und kleine Geburtstagsfeiern.

Damit ein Kind alles bekommen kann, was seine Schulbildung ermöglicht und begleitet, genügen 300 Euro pro Jahr – das sind weniger als ein Euro pro Tag! Davon können auf den Philippinen Schulgeld, Schuluniform (meist die einzig ordentliche Kleidung der Kinder), Krankenkasse für die ganze Familie (!), Schulsachen und wenigstens eine ausgewogene warme Mahlzeit pro Tag finanziert werden.

Philippinen
Philippinen Philippinen

(1) Essen mit den kleinen Kindern  (2) Kinder beim Spielen  (3) Eine junge Mutmacherin, die das Unglaubliche geschafft hat

Der größte Erfolg von Philipp und Philippa sind die jungen Mädchen, die das Unglaubliche geschafft haben und eine Universität besuchen oder sogar schon abgeschlossen haben. Sie machen wieder anderen Mut – zeigen auch den Eltern: Bildung macht den Unterschied.

Ian wird von einem kleinen Team von Helfern unterstützt, vorrangig jungen Leuten, die selbst zum Teil aus Verhältnissen ohne Schulbildung, als Straßenkinder oder Prostituierte stammen. Nachdem sie selbst Hilfe erfahren haben, bringen sie sich jetzt auf Taschengeldbasis für andere Kinder ein, vergleichbar einem FSJ in Deutschland.

Wir unterstützen Philipp und Philippa, weil …

  • weil ein persönlicher Kontakt zu den Helfern und den Kindern vor Ort Sicherheit bietet, dass die Gelder ankommen und gut eingesetzt werden.
  • weil eine Investition in Kinder nachhaltige Veränderungen in der Zukunft bringt.
  • weil wir nicht vergessen wollen, dass unsere Kinder selbstverständlich haben, was anderen ohne unsere Hilfe verwehrt bleibt.

Mehr erfahren
Fragen an: ruthpahl @ t-online.de